S p i r i t u a l i t ä t  

gehört zum menschlichen Leben
wie das Atmen und das Kommunizieren.

 

So wie ein Mensch selbst dann etwas von sich mitteilt, wenn er nicht redet (man kann nicht nicht-kommunizieren), so kann der Mensch auch nicht nicht-spirituell sein.

Die Frage ist nur, wie sehr man sich seiner natürlichen Fähigkeit "Geist zu atmen" (lat. spiritus = Geist, spiro = ich atme) bewußt ist, d. h. Bewußtheit über das Sein entwickelt.

Wenn man nicht atmet, erstickt man; wenn man nicht spirituell ist, stirbt das Menschsein.

S A V I M E N A  beschreibt einen spirituellen Weg zur inneren Weiterentwicklung und zu tiefem Glücklichsein. Drei Wurzeln sind wichtig auf diesem Weg:

 

  • Erkenntnis
  • Ethik 
  • Meditation

 

Dies sind die drei universellen Grundlagen eines Denkens, das hilfreich für ein gelingendes und heilsames Leben ist, unabhängig von irgendwelchen religiösen Ideologien oder Kulten. Als Weisheit (panna), Sittlichkeit (sila) und Sammlung (samadhi) sind sie Grundelemente der Lehren Buddhas, die - ohne alle fernöstlichen Riten und Zeremonien, denn Buddha war kein Gott - als sehr weise Anleitungen für den Einzelnen und seine Beziehungen begriffen werden können. Sie haben ganz praktische Auswirkungen auf die Ausgestaltung des persönlichen Lebens und sind gerade für den vermeintlich so rationalen Menschen des theistisch und materialistisch geprägten Westens sehr bereichernd.

 

Für diesen Weg der inneren Entwicklung ist zum Beispiel wichtig, sich selbst zu erforschen und das Denken nicht von der ständigen Bewertung unserer Wahrnehmungen beherrschen zu lassen. Die Einteilung in Kategorien wie gut und böse, richtig und verkehrt, schwarz und weiß, wahr und unwahr engt ein. Wie anders ist ein Denken, das in einer gegebenen Situation danach unterscheidet, was heilsam (kusalaund was unheilsam (akusala) ist und das von der Energie des Herzens getragen ist. Allein durch diese "Kleinigkeit" verändert sich im Handeln sehr viel.

 

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